Zeltstoffe werden nach Wasserdichtigkeitsgrad und Beschichtung klassifiziert. Die Wasserdichtigkeit eines Stoffes gibt an, wie viel Wasser auf dem beschichteten Stoff stehen bleiben kann, ohne ihn zu durchdringen – man spricht hier von der sogenannten Wassersäule.
Einige Hersteller bewerten 800 mm als wasserdicht. Die meisten qualitativ hochwertigen Outdoor Zelte beginnen bei etwa 1.500 mm. Eine Wassersäule von 2.000 mm hält der Mehrheit der Regenfälle stand, denen du in Europa zu allen Jahreszeiten ausgesetzt sein wirst.
Jedes SALEWA-Zelt hat einen idealen Wasserdichtigkeitsgrad: Unser Litetrek III hat beispielsweise ein reißfestes 50D-Ripstop-Polyester-Außenzelt mit PU-Beschichtung und einer Wassersäule von 3.000 mm, während der Boden aus robustem, PU-beschichtetem 70D-Ripstop-Nylon besteht, das eine Wassersäule von 5.000 mm erreicht.
Die gängigste Methode, um Zeltstoffe wasserdicht zu machen, ist die Beschichtung des Gewebes mit Polyurethan oder Silikon. Eine DWR-Behandlung (Durable Water Repellent) wird auf die Außenseite des Gewebes aufgetragen und sorgt dafür, dass Wasser abperlt und das Material nicht durchdringt.
Zeltbodenstoffe haben in der Regel eine höhere Wasserdichtigkeit als Außenzeltstoffe, da Zeltböden dem Abrieb standhalten müssen, der beim Schlafen im Freien entsteht.