Daunen sind die weiche Schicht aus flauschigem Gefieder oder Federbüscheln, die sich unter den Hauptfedern von Enten und Gänsen befindet. Sie bilden Millionen winziger Luftkammern, in denen die von deinem Körper erwärmte Luft eingeschlossen wird.
Die Bauschkraft ist das wichtigste Kriterium zur Bestimmung der Qualität von Daunen. Sie wird in „cuin“ angegeben und reicht von etwa 550 bis 900 für Hochgebirgswanderungen. Die Bauschkraft entspricht dem Volumen (= Loft) in Kubikzoll, das eine Unze Daune erzeugt. Je höher die Bauschkraft, desto wärmer ist die Daune im Verhältnis zu ihrem Gewicht.
Im Vergleich zu Jacken mit synthetischer Isolierung wiegen Daunenjacken fast immer weniger und lassen sich besser komprimieren.
Auf den meisten Daunenjacken wird auch das Verhältnis von Daunen zu Federn angegeben: Ein Verhältnis von 90/10 bedeutet beispielsweise, dass das Produkt aus 90 % Daunen und 10 % Federn besteht. Je höher der Daunenanteil, desto wärmer ist die Daunenjacke.