SIMON OBERRAUNER

NATIONALITÄT: ÖSTERREICHISCH
GEBURTSDATUM: 12.05.1991
AKTIVITÄTEN PRATICATA: PARAPENDIO, HIKE&FLY

BIO


Du schaust hoch in den tiefblauen Himmel von Graz. Dort kreisen zwei Habichte, steigen dank der thermischen Aufwinde höher und werden immer kleiner. Angesichts einer solchen Kindheitserinnerung es ist schwer, nicht in den Bann des Zaubers der Lüfte gezogen zu werden. Simon Oberrauner hat sich dem Fliegen als Beobachter genähert: Zuerst waren da die Greifvögel und dann die Piloten, die er zufällig auf einer 140 km langen Wanderung durch die Steiermark auf dem Weg zu seinen Großeltern kennenlernte. Kurze Zeit später machte er seinen Pilotenschein, und seitdem hat er sich unaufhörlich und systematisch dem Hike and Fly verschrieben.
„Was mich anspornt? Die Suche nach der Effizienz in allen Bewegungen, im Einklang mit der Natur und meinem Körper, ohne Motorantrieb, allein mit meinem Gleitschirm und der Kraft der Sonne.“

Ausgeübte Aktivitäten:
Simon mischt die Karten gerne neu – solange eine Karte das Gleitschirmfliegen ist: Dank innovativer und leichter Materialien kann man es heute mit Skitouren, Bergsteigen, Radfahren, Trailrunning und mehr kombinieren. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Hobbys:
In seiner Freizeit widmet sich Simon der Fotografie und dem Filmen. Außerdem liebt er es, seine Flugleidenschaft mit Verwandten, Freunden und Bekannten zu teilen. So flog er zum Beispiel mit seiner 79-jährigen Großmutter im Tandem.
Lieblingsort:
Der Gipfel des Nazogl in der Steiermark. Es ist der Berg hinter dem Haus seiner Großeltern – ein Ort voller schöner Erinnerungen, von dem man einen großartigen Blick auf das ganze Tal hat und der natürlich perfekt zum Gleitschirmfliegen ist.
Lieblingsbuch:
„Der Fremde in uns“ von Arno Gruen: ein nachvollziehbares und gut geschriebenes Buch, das die Art und Weise kritisiert, wie unsere Gesellschaft immer weniger mitfühlt und sich immer mehr verschließt.
Größte Angst:
Die eigenen Fähigkeiten zu überschätzen und in eine ausweglose Situation zu geraten – im besten Fall endet man mit dem Gleitschirm in einem Baum und mit den Beinen in der Luft.

PROJEKTE


2018
Neue Route „Alpinisti dal Futuro“ (215 m, IX- max), Altar Knotto, Asiago-Plateau.
Neue Route „Carega Punk“ (200 m, VIII max), unberührte und unerforschte Wand in der Carega-Gruppe, Lessinia.
Neue Route „Limited Edition“ (140 m, 7b+ max), Etschtal.

2017
Neue Route „Atommyco“ (250 m, 8b max), Cima d’Agola 2960 m, Ambiez-Tal.
Neue Route „Vuoto Cosmico“ (180 m, 8b max), Brentino, Etschtal.

2016
Neue Route „Bastava un Piumino“ (200 m, VIII- max), Pilastro Canino 2650 m, nie bestiegener Pfeiler, Ambiez-Tal.
Trad-Erstbegehung (nur Freunde und Klemmkeile) von „Bananacoccobaobab“, E6-6c (7c).

2015
Neue Route „Pilastro Zambaldi“ (400 m, VIII max), 2800 m, unberührte und unerforschte Wand, Ambiez-Tal.

2014
Neue Route „Sguardo al Passato“ (300 m, VIII max), Cima Bassa d'Ambiez 3017 m, Ambiez-Tal.

2013/14/15
Erweiterung und Entwicklung der Felswand „Eldorado“ an der Veroneser Klause (Verona) mit 10 neuen Mehrseillängen rund 120 m bis zum Schwierigkeitsgrad 8a und 30 Einseillängen bis 8a+.

2013
Neue Route „Mostro Turco“ (650 m, 8a/b max), Lower Guvercinlik-Gipfel 3000 m, Erkundungsexpedition ins türkische Aladaglar-Gebirge.

"I BELONG TO THE DOLOMITES, AND I PLAY MY GAME ON THE MOUNTAINS OF THE ENTIRE WORLD. THE DOLOMITES ARE MY HERITAGE, MY BACKYARD, BUT MOST OF ALL THE PLACE WHERE I SHAPE MY VISION FOR THE FUTURE OF MOUNTAINEERING."

Simon Gietl