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Salewa Garden – Solidarität mit Geflüchteten

#SUSTAINABILITY #SALEWACULTURE

Wie viele andere Städte in ganz Europa ist auch Bozen inzwischen ein Zuhause für viele Menschen geworden, die aufgrund der Verwüstung durch Kriege oder wegen Menschenrechtsverletzungen aus ihren Heimatländern flüchten mussten. Bei vielen dieser Geflüchteten handelt es sich um junge Männer, die in Ungewissheit über ihre Zukunft leben. Sie sind arbeitswillig und bereit zu lernen. Dennoch werden ihnen bei der Arbeitssuche oft viele Steine in den Weg gelegt.

Da sich bereits einige unserer Mitarbeiter für die Unterstützung von Geflüchteten und Asylbewerbern engagiert hatten, entschloss sich Salewa, seine Solidarität mit Geflüchteten als Unternehmen zum Ausdruck bringen.

Neben unserem Hauptsitz in Bozen befindet sich ein 3.000 m² großes Grundstück. Wir entschieden uns dafür, dieses Stück Land in eine Gärtnerei zu verwandeln, in der Geflüchtete Bio-Obst und -Gemüse anbauen können.

Mit der Unterstützung Josef Zemmer, eines Profigärtners aus Biason, eines örtlichen Gartencenters und einer Werkzeugspende des Bozener Landwirtschaftsverbandes bereiteten Geflüchtete das Feld für den rein biologischen Anbau von 30 verschiedenen Pflanzenarten vor, darunter Gemüse, Kräuter und Himbeeren. Das Startkapital wurde aus Spenden von Mitarbeitern finanziert und durch die Familie Oberrauch großzügig aufgestockt.

Verbände, ortsansässige Unternehmen und Freiwillige schlossen sich zu einem Solidaritätsnetzwerk zusammen. So liefert beispielsweise der Energieversorger Bioenergia Trentino Bio-Kompost, und die Werkzeuge werden in einem Container aufbewahrt, der von dem lokalen Bauunternehmen Niederstätter gespendet wurde. Gemeinsam unterstützen wir 15 junge Männer aus Flüchtlingseinrichtungen in Bozen, die teilweise bereits in ihrer Heimat Erfahrungen im landwirtschaftlichen Ackerbau sammeln konnten.

Das Projekt trägt bereits buchstäblich erste Früchte, die an das von den Spitzenköchen Egon Heiss und Gregor Wenter geführte Restaurant Bad Schörgau in Sarntal sowie an das Salewa Bistro „Bivac“ verkauft werden. Außerdem können auch Salewa Mitarbeiter nach Feierabend gegen Spenden, die den Geflüchteten zugutekommen, frisches Obst und Gemüse direkt aus der Gärtnerei erwerben.

Das Projekt wurde inzwischen als genossenschaftlicher Verband eingetragen. Indem wir Geflüchteten eine Chance geben, sich zu integrieren und ihr Deutsch und Italienisch sowie ihre beruflichen Qualifikationen zu verbessern, leisten wir einen kleinen aber wichtigen Beitrag.

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