SIMON GIETL

NATIONALITÄT: ITALIEN
GEBURTSDATUM: 05.11.1983
AKTIVITÄTEN: ALPINKLETTERN

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BIO


Kann man durch bloßen Zufall ein großartiger Alpinist werden? Können Geschichten unser Leben verändern? Wer Antworten auf diese Fragen sucht, sollte einmal einen Blick auf Simon Gietls Lebenslauf werfen. Simon wuchs in seinem Geburtsort Luttach im Ahrntal auf, wo er zunächst auf dem familieneigenen Bauernhof und anschließend als Zimmermann arbeitete. Zum Klettern kam er rein zufällig, als er vor etwa 15 Jahren zwischen Toblach und Bruneck per Anhalter unterwegs war und von einem Bergsteiger mitgenommen wurde. Seit diesem Tag lockten ihn die Erzählungen und Geschichten von Bergen und Felsen, die er auf dieser Fahrt gehört hatte, immer wieder in die Berge.
Heute verbringt Simon so viel Zeit wie möglich in den Bergen. Sein Ziel ist es, das Alpinklettern und Bergsteigen neu zu erfinden.

Ausgeübte Aktivitäten:
In Simons Leben dreht sich alles ums Entdecken, Abstecken und Klettern moderner und anspruchsvoller neuer Routen mit traditioneller Absicherung. Er reist gerne und erkundet dabei neue und unerwartete Orte. Die Dolomiten sind für ihn jedoch nach wie vor seine liebste Inspirationsquelle und Spielwiese.
Simon ist eingefleischter Bergsteiger. Aber auch dem Laufen, Radfahren und Skitourengehen ist er nicht abgeneigt, da diese Sportarten nicht nur gut fürs Training sind und dabei auch noch Spaß machen, sondern ihn auch direkt an sein Ziel bringen: in die Berge.
Hobbys:
Simon genießt es, mit seiner Frau und den Kindern spazieren zu gehen. Seine Familie ist ihm sehr wichtig. Deshalb versucht er, so viel Zeit wie möglich mit seinen Lieben zu verbringen. Ob beim gemeinsamen Kochen oder beim Spielen im Hof, jeder gemeinsame Moment ist ein wichtiger Moment. Simon ist fasziniert davon, wie schnell sich seine Kinder entwickeln: Gestern konnten sie noch nicht einmal laufen und heute rennen sie schon in die Damenumkleide der nahegelegenen Boulderhalle.
Lieblingsort:
Kurz und knapp: die Dolomiten.
Lieblingsbuch:
„Die großen Wände“ von Reinhold Messner. Simon fand dieses Buch vor einigen Jahren zu Hause bei seinen Eltern und liest immer wieder gern darin. Das Blättern durch die letzten Seiten hat ihn schon zu einigen Klettertouren inspiriert.
Größte Angst:
Simon hat vor allem Angst vor seiner eigenen Courage: die Angst, nicht zu erkennen, welche Grenzen man lieber nicht überschreiten sollte.

AUFZÄHLUNG


PROJEKTE

  
2017  Eröffnung einer neuen Route „Shivas Ice“ am Shivling (6543m) im Himalaya.
Erstbegehung der Route Stigmata am Heiligkreuzkofel mit Andrea Oberbacher.
Winter Traverse der drei Zinnen mit Michi Wohlleben.
2016   Ernennung zum Bergsteiger des Jahres in Italien.
Erstbesteigung am Piz d’Ander – Oblivion Endstand.
2015   Erbe der Väter - Erstbegehung an der großen Zinne mit Andrea Oberbacher.
Schwierigste „Big wall“ Erstbegehung in der Eigernordwand die Geschichte der Odyssee am Eiger.
Wiederholung der Route „Cruz del sur“ von Bubu Bole und Silvo Karo in Peru.

„ICH BIN AUF DER GANZEN WELT AKTIV, ABER DIE DOLOMITEN SIND MEIN BASISLAGER – SIE STEHEN JA SOZUSAGEN IN MEINEM VORGARTEN, SIE SIND DAS STADION, IN DEM ICH MICH AUSTOBEN KANN.“

SIMON GIETL